»OOP(s), I did it again...«
2019-02-23, 18:00–19:00, Anna (Level0: Workshopraum 1)

Objekt-orientierte Programmierung ist schlimm, grausam, hässlich und sowieso tot. So heisst es überall. Auch wenn andere Paradigmen langsam bekannter und beliebter werden, ist es die derzeit dominante Form der Programmierung. Und die Menge an schlechtem, fehlerhaften Code ist immens. Aber liegt das wirklich an OOP? Und warum machen wir immer wieder die gleichen Fehler und landen bei unwartbarem Code?

Im letzten Jahr habe ich mich intensiv(er) mit Programmierung als solchem beschäftigt, insbesondere auch mit den Wurzeln und Ideen objekt-orientierter Programmierung, sowie Smalltalk. Die Erkenntnis aus dieser Reise war, dass die Probleme, die ich mit OOP hatte, überwiegend durch ein falsches Verständnis kamen. Meine Ansicht ist, dass OOP oft falsch bzw. unzureichend erklärt ist. Ich möchte daher versuchen, meine Erfahrung und die Probleme isoliert darzustellen und euch zu helfen, mit einem geänderten Verständnis für OOP zu besserem Design, effektiven Tests und mehr Spaß am Programmieren zu finden; sogar in Java!

Das Thema bewegt sich auf der Metaebene und ist für diejenigen, die bereits eine geraume Weile objekt-orientiert programmieren. Ich werde versuchen, die Konzepte so einfach wie möglich zu erklären, jedoch ist eine Vertrautheit mit OOP-Begriffen, wie z.B. Polymorphismus, sicherlich hilfreich.